Diese 8 Fehler bremsen Deine Marketing-Automation!

Immer mehr Unternehmen haben es bereits getan: die Marketing-Automation implementiert. Mit der technischen Integration einer Software ist es aber keinesfalls getan! Für die Bereiche Marketing, Sales und Kundenservice bedarf es einer Anpassung sämtlicher relevanter Prozesse im Sinne des Inbound-Marketings, damit die Automatisierung auch greifen kann. Diese Fehler solltest Du dabei vermeiden!

Hast Du für Deine Automation alle relevanten Prozesse angepasst?
Bevor Du Dich über die Hürden einer Marketing-Automation hinwegsetzt, lass uns klären, wie eine solche Software-Lösung am besten funktioniert.
Neben einer klaren Content-Strategie, mit der Du Deine Buyer Personas für Dein Unternehmen gewinnen kannst, besteht die Hauptaufgabe darin, Deine Marketing- und Vertriebsprozesse miteinander in Einklang zu bringen. Beide Unternehmensbereiche sollten zugunsten der Lead-Generierung und Kundengewinnung einem Feintuning unterzogen und miteinander verwoben werden – und zwar bevor Du die Automatisierung in Gang setzt.

Dieses Feintuning sollte folgende Prozesse beinhalten:

– Content-Marketing nach der Inbound-Methodik
– Content-Publishing für die passenden Kanäle (E-Mail, Social Media etc.)
– Lead-Generierung ( Leadmagneten, CTAs, Landing-Pages etc. erstellen)
– Lead-Nurturing (Workflows für die Kundenpflege und das Lead-Scoring entwickeln)
– Kennzahlen-Analyse (Performance anhand der Conversion-Rate, Visits, Leads, MQLs, SQLS etc. bewerten und optimieren)

Doch selbst, wenn Du all diese Säulen aufgerichtet und zu Deiner Marketing-Agenda gemacht hast, kann das eine oder andere Detail in diesem Räderwerk blockieren.

Das sind die 8 häufigsten Fehler beim Einstieg in die Marketing-Automation

Bist Du der Meinung, Du hast an alles gedacht, doch der Erfolg lässt trotzdem auf sich warten? Möglicherweise ist Dir doch einer der folgenden häufigsten Fehler unterlaufen, die sich mit der Implementierung der Marketing-Automation einschleichen können.

Zum Weiterlesen: Inbound-Marketing: Kunden anziehen mit Mehrwert-Content

1. Du überstürzt die Automation
Okay, Du bist Feuer und Flamme für die Marketing-Automation? Das ist verständlich. Du glaubst, den Schlüssel für Deine Strategie gefunden zu haben und willst Deine Kunden jetzt im Sturm erobern.
Richtig angewendet, ist dagegen auch nichts einzuwenden. Doch solltest Du Dir die Zeit nehmen, um Dich mit Deiner neuen Software und dem Inbound-Marketing als grundlegende Methodik vertraut zu machen, um grobe Anfängerfehler zu vermeiden. Fühlst Du Dich fit genug in der Materie, dann nichts wie los! Ein gewisses Maß an Learning by Doing ist natürlich trotzdem gefragt.

2. Du personalisierst Deinen Content nicht
Das grundlegende Prinzip der Marketing-Automation beruht darauf, Dir einen Großteil Deiner wiederkehrenden Aufgaben abzunehmen. Du kannst Deine E-Mails automatisieren, Kampagnen planen, Deine Social-Media-Kanäle bespielen, Deine Kontakte im CRM automatisch synchronisieren und einiges mehr.
Doch auch diese Automatisierungen können Deine Zielgruppe bzw. Deine Buyer Personas verfehlen, wenn Du Deine Inhalte nicht personalisierst. Diese Personalisierung beginnt mit dem richtigen Content, der auf die Buyer’s Journey Deiner potentiellen Kunden abzielt, und einer persönlichen Ansprache. Umso wichtiger ist es, Dir zuallererst über Deine Buyer Personas als Deine ideale Zielgruppe bewusst zu werden.

Mit personalisierten Inhalten in Deinem Blog, in Deinen E-Mails und Social-Media-Posts, die den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben Deiner idealen Kunden entsprechen, kannst Du mehr Conversions erzielen und aus Deinen Besuchern zahlende als auch begeisterte Kunden machen.
Oder möchtest Du dauernd Newsletter erhalten, die an Deinen individuellen Interessen vorbeischrammen und Dich ohne persönliche Ansprache per Leuchtreklame zur Massenabfertigung weiterleiten?

3. Du pflegst Deine E-Mail-Listen nicht
Mit der E-Mail-Automation bist Du nicht gefeit vor dem Spielverderber Spam! Genauso wie bei der manuellen Herangehensweise, solltest Du Dich um möglichst saubere Empfänger-Listen bemühen. Nichts ist für Deine E-Mail-Kampagnen gefährlicher als dauerhaft inaktive Kontakte.
Provider wie Gmail strafen solche Aktionen früher oder später mit dem Spam-Filter ab. Was heißt das im Klartext? Personen, die wiederholt Deine E-Mails nicht öffnen, sollten auch keine mehr bekommen. Zum Schutz Deiner bereits qualifizierten Leads, ist es ratsam, dieses Aussieben händisch vorzunehmen.

4. Du verpasst den perfekten Zeitpunkt für Deine Leads
Qualifizierte Leads ist das Stichwort, wenn es darum geht, Deine Marketing-Bemühungen mit Deinen vertrieblichen Zielen zu vereinen. Wer an dieser Stelle patzt, verliert möglicherweise wertvolle Kontakte.
Achte deshalb beim Lead Scoring darauf, dass Deine potentiellen Kunden erst dann als qualifizierte Leads eingestuft und an den Vertrieb weitergereicht werden, wenn sie wirklich bereit dafür sind.

Wann sind Deine Kontakte wirklich bereit für den Vertrieb?

Zugleich darfst Du das perfekte Timing für die Lead-Qualifizierung nicht verpassen. Ansonsten riskierst Du, Deine mit hochwertigem Content umworbenen Interessenten an Deine Konkurrenten zu verlieren.

5. Du willst ALLE Prozesse automatisieren
Auch wenn Du große Hoffnungen in die Marketing-Automation setzt, wäre es eine falsche Annahme zu glauben, diese Software-Lösung könne JEDEN Handgriff für Dich übernehmen. Bestes Beispiel: Social Media.

Für Dein Social-Media-Marketing stellt dir eine Automation wie die von HubSpot zwar ein Tool zur Verfügung, mit dem Du Deinen Content an zentraler Stelle planen und auf Deinen verschiedenen Kanälenwie Facebook veröffentlichen kannst. Doch wirst Du nicht umhinkommen, Deine Posts im Nachgang manuell anzufassen.
Kommentare und Likes für Dein Networking kann Dir die Software (noch) nicht abnehmen. Schließlich möchtest Du nicht nur Inhalte streuen, sondern auch mit Deinen potentiellen Kunden auf persönlicher Ebene kommunizieren und zu Leads konvertieren.

6. Du übertreibst es mit der „Kundenpflege“
Auch wenn sich aktuell noch nicht jeder Punkt auf der Marketing-Agenda in einen automatischen Prozess integrieren lässt, kann das Gros von den meisten bekannten Software-Plattformen inzwischen bewältigt werden.
Die Leistungsfähigkeit einer Marketing-Automation sollte aber nicht missbraucht werden, schon gar nicht für Dein Lead-Nurturing: Der fünfte Newsletter in einer Woche und der zehnte Facebook-Post an einem Tag dürfte nicht unbedingt mehr potentielle Kunden auf Deine Website locken. Im Gegenteil. Übersättigung ist hier vorprogrammiert.
Deshalb gilt: Zu viel hilft nicht viel!
Für eine nachhaltige Strategie heißt es, mit Bedacht vorzugehen und sich immer wieder in Deine Buyer Personas hineinzuversetzen.
Stelle Dir bei Deiner Content- und Kampagnen-Planung die folgenden Fragen:

– Passt dieser Content zu meinen Buyer Personas?
– Welche Phase der Buyer’s Journey bedient mein Content?
– Welchen Mehrwert bietet mein Content potentiellen Kunden?

7. Du machst keine regelmäßige Analyse
Nun kannst Du durch die Automatisierung Deiner Marketing-, Sales- und Kundenservice-Prozesse wertvolle Zeit gewinnen. Mache Dir diesen Vorteil zunutze!
Mit einer Software für Marketing-Automation hast Du mindestens zwei entscheidende Vorteile gegenüber Deinen Konkurrenten, die noch manuell vorgehen: Mehr Zeit für Deine Analysen und idealerweise auch ein integriertes Tool, um Deine Kampagnen und Workflows anhand der wichtigsten KPIs (Key Performance Indicators) auszuwerten und ggf. optimierend darauf zu reagieren (z.B. A/B-Tests).

Denn eine Garantie für Deinen Erfolg kann Dir auch die Automation nicht geben. Am entscheidenden Strategie-Hebel sitzt immer Du.
Hast Du bereits einen Anbieter ins Auge gefasst, bist Dir aber nicht sicher, ob diese Automation auch ein Analyse-Tool beinhaltet oder wie es von Anwendern bewertet wir? Ein Software-Vergleich vor Deiner Kaufentscheidung lohnt sich!

8. Du sparst am Personal
Marketing-Automation ist eine Investition in die Zukunft eines Unternehmens. Wer hier spart, hat am Ende nichts gewonnen. Das betrifft nicht zuletzt die Manpower, welche für die neue Methode eingesetzt wird. Wer zu wenig Personal einplant, muss sich über eine fehlerhafte oder unzureichende Anwendung einer solchen Software nicht wundern.
Einer der Hauptverdienste von Plattformen für Marketing-Automation ist zwar das Einsparen von Ressourcen. Dennoch bedarf es natürlich einer ausreichenden Schulung, Einarbeitung und Weiterbildung der zuständigen Mitarbeiter.

Software-Anbieter wie Hubspot haben den Informationsbedarf ihrer Nutzer erkannt und bieten mit dem Learning Center eine Hilfestellung für die Einarbeitung und Weiterbildung zum Thema Marketing-Automatisierung.
Fehlt es an Arbeitskräften für die Umstrukturierung Deines Unternehmens oder fehlt es Dir als Marketer an Zeit für die Implementierung der Software in Eigenregie, kannst Die die Automatisierung auch in die Hände einer auf Marketing-Automation ausgerichtete Agentur geben.

Fazit
Manchmal muss man als Unternehmen den Sprung ins kalte Wasser wagen. Für die Marketing-Automation trifft das nicht zu! So wie diese Software logischen Prozessen folgt, sollte auch Deine Marketing-Strategie schlüssig sein. Doch nicht nur das. Damit Deine Automation funktioniert, müssen sich Mechanismus und Menschlichkeit die Waage halten: Produziere Deinen Content für Deine Buyer Personas, begegne Deinen potentiellen Kunden über Deine Kommunikationskanäle, wie Du Dir selbst begegnen würdest und bleibe bei Deinen Analysen am Ball!

-> Weitere Tipps zum Thema Inbound-Marketing in unserem Inbound-Marketing Blog

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