Achtsamkeit in Krisenzeiten - 3 Tipps zur Selbstfürsorge

Achtsamkeit in Krisenzeiten

Manche Menschen blühen in Krisenzeiten auf und bewahren sich ihren positiven Blick. Andere haben jedoch auf mentaler Ebene zu kämpfen.

Beispielsweise extrovertierte Menschen, denen soziale Kontakte unglaublich viel Energie geben. Oder Menschen, deren Beruf im Moment einen wahnsinnigen Einsatz erfordert. Viele haben gerade Schwierigkeiten damit, Kinderbetreuung und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Andere haben finanzielle Sorgen.

In Zeiten des Umbruchs und der Veränderung hilft die Achtsamkeitspraxis, einen kühlen Kopf zu bewahren und – noch viel wichtiger – freundlich zu sich und zu seinen Mitmenschen zu sein. Auch die Wissenschaft spiegelt diese Erfahrung – hunderte Studien unterstreichen die positiven Effekte von Achtsamkeit.

Viele Menschen denken bei Selbstfürsorge erstmal an eine Gesichtsmaske oder einen Serienmarathon – «es sich gut gehen lassen». Das ist ein erster Schritt. Aber Selbstfürsorge besteht aus vielen kleinen Schritten, die Stück für Stück langfristig das Wohlbefinden erhöhen.

Selbstfürsorge ist eher eine langfristige Investition als eine sofortige Bedürfnisbefriedigung und bedarf Disziplin. Diese wird durch Routinen leichter. Die aktuelle Lage ist eine Chance, mehr solcher fürsorglicher Routinen aufzubauen.

Das Wichtigste zuerst: Schlaf

Im Schlaf regulieren wir unsere Emotionen – und gehen so mit Krisen besser um.
Nicht jeder Mensch leistet sich acht bis neun Stunden ruhigen Schlaf pro Nacht, doch kleine Maßnahmen bewirken schon eine Verbesserung. Zum Beispiel die Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen und direkt nach dem Aufstehen durch ein Buch, ein Hörbuch oder einen Podcast zu ersetzen.

Schlafforscher Matthew Walker empfiehlt, konsequent jeden Tag zur selben Uhrzeit ins Bett zu gehen und aufzustehen. In Zeiten mit weniger sozialen Verpflichtungen lassen sich solche Gewohnheiten leichter aufbauen.

Achtsame Bewegung

Bewegung in der Natur schüttet Glückshormone aus und ist gesund. Auch Bewegung lässt sich achtsam gestalten. Etwa mit Gehmeditationen oder achtsamen Yoga.

Die Meditations-App Headspace hat anlässlich der aktuellen Lage kostenlose Meditationen freigeschaltet. Darunter eine Gehmeditation, die sich im Zimmer üben lässt. Spaziergänge sind eine gute Gelegenheit, um den nahenden Frühling achtsam und mit allen Sinnen wahrzunehmen.

Auf Youtube stellen Yogalehrende zahlreiche Yogaeinheiten für alle Lebenslagen bereit: Yoga bei Angst, Yoga für Krisensituationen, Yoga am Schreibtisch, Yoga im Rollstuhl und Yoga mit Kindern.

Sitzen ist das neue Rauchen

Wenig verhagelt gute Laune so schnell wie Rückenschmerzen und ein verspannter Nacken. Wer täglich stundenlang vor dem Laptop sitzt, kennt dieses Problem. Das Arbeiten im Stehen statt im Sitzen beugt einer Belastung der Rückenmuskulatur vor und verbessert die Durchblutung der inneren Organe.

Auch eine Kommode oder ein Umzugskarton bieten sich als provisorische Unterlage für den Laptop oder Bildschirm an. Manche Meetings und Telefonate lassen sich beim Spazieren erledigen. Im Sitzen ist ein regelmäßiges Bewegen und Strecken empfehlenswert.

Mehr Informationen zu Stressbewältigung durch Achtsamkeit finden Sie unter www.suzan-wolf.de

Suzan Wolf ist Psychologin und Achtsamkeitstrainerin in Mannheim. In ihren Kursen vermittelt sie die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis, psychologische Hintergründe zu Stress und Gesundheit sowie praktische Achtsamkeitsübungen.

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